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GER Schladitzer See

bei Leipzig

Die Braunkohleförderung im ehemaligen Tagebau Breitenfeld, etwa auf halber Strecke zwischen Leipzig und Delitzsch gelegen, blickt auf eine relativ kurze Geschichte zurück. Erst 1996 wurde hier mit dem Abbau begonnen; nach einer Fördermenge von 7,38 Millionen Tonnen Rohkohle stellte man den Grubenbetrieb 1991 wegen unrentabilität ein. Im Vorfeld fielen die Orte Lössen und Schladitz den Abräumbaggern zum Opfer - letzterer vollkommen unnötig, da er erst in den letzten Zügen des Tagebaus, zwischen 1989 und 1991, geräumt und abgerissen wurde. Seit 1998 wird das Restloch geflutet und soll 2012 seinen Endwasserstand erreicht haben.

Wasserfläche: 218 ha
Ausdehnung: 2 km
Tiefe: mittel 12 m, maximal 22 m
Uferrundweg 8 km
Flutung: 1998-2012

Heute ist der Schladitzer See zusammen mit dem Werbeliner und Grabschützer See Teil einer Gewässeransammlung etwa 10 km nördlich von Leipzig. Bereits 2003, weit vor Flutungsende, konnten durch die Befestigung der Uferböschung zwei Badebereiche mit bester Wasserqualität freigegeben werden. Während der Strand auf Wolteritzer Seite vor allem eine lokale Bedeutung besitzt, wird jener an der Schladitzer Bucht durch die Präsenz der des Wassersportzentrums "ALL-on-SEA" auch überregional genutzt. Hier werden sowohl Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse im Wind- und Kitesurfen, Segeln und Katamaran fahren als auch der Verleih von Surfmaterial, Segelbooten und Katamaranen angeboten.

Anhänger von Strandsportarten kommen an der Schladitzer Bucht ebenfalls auf ihre Koste. So befinden sich hier vier turnierfähige Volleyballanlagen, auf denen in der Saison regelmäßig Beachturniere stattfinden. Für Skater, Radfahren und Wanderer gibt es seit 2005 einen vollständig asphaltierten, acht Kilometer langen Rundweg.

Quelle: wwww.leipzigerneuseenland.de

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