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Forum: Technik und Vermessung

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Thema: Mastteilung K3 klappert, Sagex Schaum fehlt?
CataMartin CataMartin #16 | 26.09.2017 19:18:04 Jau, zum Ende der Saison hier eine Erfolgsmeldung:

neue Endkappe aufgenietet - jetzt verbindet die Masttrennung die beiden Teile wieder spiel- und klapperfrei. Sehr gut!
Die beiden unbenutzten Ringe habe ich nicht eingebaut - liegen hier bei mir im Keller. Ich würde sie für den gleichen Kurs (kleines Geld) weitergeben an jemanden, der sie wirklich braucht.

Ahoi!
Martin
CataMartin CataMartin #15 | 07.08.2017 12:07:57 Hallo Harald (und weitere Mitleser),

die alten Führungsringe scheinen keine Abnutzung zu haben - das Spiel ist unverändert. Mit genauem Nachmessen könnte man vielleicht einen Zehntel mm Unterschied ausmachen, aber eigentlich nicht.
Das Spiel kommt vielmehr daher, dass die Endkappe auf der Mastteilung (in meinem Fall zum Glück genietet und nicht geschweißt) Abnutzungen hat.
Nach Rücksprache mit der Werft ("das ist eigentlich nicht schlimm, klappert halt manchmal recht unschön") habe ich mich aber entschieden, diese Kappe zu tauschen. Ersatz ist unterwegs.

Also "Zwischenstand", noch kein "Entstand" ...
Herzliche Grüße
Martin
Harald Harald #14 | 06.08.2017 10:49:10 Moin Martin,

hattest du Erfolg? Gib mal einen Zwischen- oder Endstand.

LG, Harald
CataMartin CataMartin #13 | 30.07.2017 18:21:51 Aha! Es ist raus - klar, man muss den unteren Ring im oberen Mastteil erst lösen, dann kann das Verbindungsstück gezogen werden (der obere Ring im oberen Mast ist daran nämlich festgeschweißt).

Ja, die Ringe könnte ich gut gebrauchen, Harald - meine scheinen nämlich abgenutzt zu sein.
Sind das eigentlich spezielle Blindnieten, mit denen die Trennung befestigt wird oder kann man da das normale Zeugs aus dem Bootshandel nehmen?

Achja: Mein Mast ist mit Sagex-Schaum vollgestopft - kann man jetzt deutlich sehen :lol: Also kein Anlass für Dosenschaum vorhanden :oops:
CataMartin CataMartin #12 | 30.07.2017 17:30:04 Hallo Harald,

das könnte vielleicht auch helfen - aktuell kämpfe ich damit, das Verbindungsteil aus dem Mast zu ziehen. Jetzt ganz am Schluss hänge ich fest.
Kriegt man das eigentlich raus, ohne den unteren Ring mit zu entfernen? Sollte doch eigentlich gehen, oder?

Ich melde mich nochmal, wenn ich das Teil raus habe und das Spiel im unteren Mast prüfen konnte.

VG
Martin
Harald Harald #11 | 27.07.2017 10:07:46 Moin Martin,

falls die eingenieteten Ringe im unteren Mastteil ausgeschlagen sein sollten kann ich dir helfen.
Ich habe noch neue Ringe liegen, die du für ganz kleines Geld bekommen kannst.

LG, Harald
Harald Harald #10 | 26.07.2017 17:04:14 Moin Martin,

das hört sich gut an. :lol:
Gute Besserung für dich und viel Erfolg bei der Arbeit.

LG, Harald
CataMartin CataMartin #9 | 25.07.2017 23:16:34 Okokok ... noch ist nix passiert :oops:
Scheinbar steht es 2:1 und ich schließe mich der Mehrheit an ... auch weil es mir in diesem Fall weise erscheint:
- Schaum aus der Dose kriege ich aus dem Mast nie wieder raus. Sollte sich das als schlechte Idee erwiesen haben - wäre der Mast hin.
- Ich kenne keinen Dosenschaum, der wirklich _niemals_ _kein_ Wasser zieht. Gerade unter maritimen Bedingungen. Deswegen hatte ich gefragt. Und habe kein Gegenbeispiel bekommen.

Sobald es hier aufhört zu regnen und meine Erkältung nachlässt, schaue ich mal in meinen Mast rein, stelle eine Teileliste zusammen und rufe bei der Werft an. Dann wird gebaut.

Nochmals herzlichen Dank für die hilfreichen Hinweise!
Martin
Harald Harald #8 | 24.07.2017 23:36:57 Hallo,

ich noch einmal. Hört bitte mit dem "Basteln" auf, indem ihr das Mastteil ausschäumt. Robert hat es sehr gut erklärt.
Alle geteilten Masten (auch die alten) haben Schaumkörper eingesetzt und es hat sich bewährt.
Am Masttopp sind weiße Kunststoffstopfen mit Silikon eingeklebt. Wenn man dort einen herausnimmt, kann man sehen, ob Schaumkörper eingesetzt sind.
Wenn nicht, Masttrennung ausbauen, Schaumkörper einsetzen und die Masttrennung wieder einnieten.
Alles andere ist Blödsinn, die Werft macht das seit den 70er Jahren und der Erfolg gibt ihnen recht.

Sorry für meine deutlichen Worte, aber ich kann den "Bastelkram" wirklich nicht nachvollziehen.

Grüße, Harald
Jockel #7 | 24.07.2017 21:30:53 Hallo Martin,
zum geegneten Hartschaum: es muß ein geschlossenporiger Hartschaum sein, also ein 2-Komponenten-Hartschaum. Diesen kann man in Baumärkten kaufen.
Ich würde bedenkenlos oben am Top des Mastes und am Mastteiler den Hartschaum einbringen. Voraussetzung ist, dass die Nieten am Mast geschlossen sind, daher prüfen und eventuell abdichten. Und wenn du es dir zutraust, sauber den Hartschaum im unteren Mastteil einzubringen, dann würde ich in sicherem Abstand zum untersten Führungsring des Mastteilers ebenfals Hartschaum durch ein geegnetes langes und nicht zu dünnes Röhrchen einbringen.
Sofern du den Mastteiler rausbekommst, liegt es nahe, dass du mit den Sagexschaumteilen auffüllst.
Grüße, Jockel
Robert #6 | 24.07.2017 21:28:38 Ich kann nur dringend von einem Ausschäumen abraten.
Zum einen kann man den Prozess in dieser Form so gut wie garnicht kontrolieren, was im schlimmsten Fall dazu führt das der Mast unbrauchbar wird. Rohmenge, Ausdehnungsfaktoren, Fließ und Blährichtung, Materialnachlauf, Temperatur und Luftfeuchtigkeit, alles Faktoren die eine große Rolle beim Schäumen spielen.
Zum anderen muss man den Grundsatz beachten das die Erzeugung von Dichtigkeiten einfach aber die Erhaltung derer nur mit großem Aufwand zu erreichen ist. Im Klartext bedeutet dies, dass ein ausgeschäumtes Top dazu neigt Wasser einzulagern was nicht mehr ablaufen kann, selbst wenn der Schaum ansich kein Wasser aufnimmt. Der Schaumkern muss durchgehende Ablaufkanäle haben oder untermaßig sein um diesem Effekt vorzubeugen, da nur dann Wasser am Kern vorbei nach unten laufen kann. Ohne ein nachträgliches Bearbeiten des geschäumten Körpers ist das aber nicht möglich. Daher kann man dann auch einfach den richtigen Kern nehmen und einbauen, der Aufwand ist um ein vielfaches geringer.
CataMartin CataMartin #5 | 24.07.2017 19:38:04 Vielen Dank für die schnellen Hinweise!

Ja, die Nieten kann ich natürlich ersetzen - und werde das auch asap tun.
Es handelt sich allerdings nur um die Niet, die das Verbindungsstück hält. Wär schön blöd, wenn die sich verabschieden und dann dieses Stück sich nach und nach im Mast nach unten arbeiten würde :neutral: Das leichte Spiel des Stücks in den Ringen kann sie aber wohl nicht auf längere Zeit (eine Segelwoche?) verhindern.

Auf Fotos sieht man die Situation leider nicht besonders gut - wahrscheinlich am Besten wäre ein Video, wo man sieht, wies klappert, wenn ich dran wackele ... ich mach mich mal schlau, wie man sowas hier im Forum hochlädt.

Zum Sagex: mein Mast ist oben zugeschweißt. Wenn ich die Niete wechsele, kann ich ja mal das Verbindungsstück rausziehen und checken, ob oben der Schaum drinsteckt. Ich gehe aber mal davon aus, dass das nicht der Fall ist. Mein Mast säuft beim Kentern sehr schnell ab. Und lässt nach dem Aufrichten sehr lange Wasser aus allen Nähten und Löchern ablaufen (Trennung und Fuß).
Oben auf dem Topp ist ein kleines Loch - irgendein "Experte" (?) hatte mich bei einem TC-Treffen davor gewarnt, dieses zu verschließen. Mittlerweile habe ich mich überwunden und einen Holzpflock reingestopft. Ergebnis: Mast schwimmt jetzt besser. Und braucht scheinbar nicht wesentlich länger, um sich aufrecht wieder zu entleeren.

Ich bin zuversichtlich, den Mastteiler irgendwie aus dem Mast gezogen zu bekommen - aber wahrscheinlich nicht ohne weitere Beschädigungen. Wahrscheinlich wäre stattdessen eine Teilausschäumung idT eine gute Idee. Was haltet ihr davon, eine Ladung durch das Löchlein im Masttopp einzuspritzen? Wenn der Mast dabei mit Topp nach unten gelagert wird, sollte dabei doch nichts schiefgehen, oder?
Hätte jemand einen Tipp für geeigneten Schaum? Irgendwas, das kein Wasser zieht. Aber wirklich kein Wasser. Sonst habe ich mir eine "Kenterhilfe" gebaut ... und kriege das Zeugs nie wieder raus.

Nochmals vielen Dank und herzliche Grüße
Martin
Jockel #4 | 24.07.2017 00:53:28 Hallo zusammen,
Martin hat klar gefragt, wie Schaumteile ("Sagex") in den oberen Teil des Mastes nachträglich hineingebracht werden können. Antwort Fehlanzeige?
Wie soll überhaupt ohne Kenterung oder gar Wässerung des Mastes geprüft werden, ob in meinem Mast Schaumteile drin sind oder nicht oder gibt es ab einem gewissen Baujahr eine verläßliche Aussage hierzu?
Schließlich ist nach meiner Kenntnis der K3-Mast und andere K-Maste oben zugeschweißt - vermutlich die meisten Maste - und der Mastteiler ist in den meisten Fällen durch reguläre benutzungsbedingte Biegekräfte im Mastteil des oberen Teils eingeklemmt, dass der Mastteiler ohne hydraulischen oder mechanischen Krafteinsatz nach Entfernen der Nieten nicht aus dem Mast herausgezogen werden kann, damit schlußendlich die neuen Schaumteile eingeschoben werden können. Da ist jeder Laie überfordert. Und wenn der Mastteiler sich beim Herausziehen verkantet, wird der Mast innen an den ohnehin statisch stark belasteten Teilen des Mastes im Bereich des Mastteilers folgeträchtig beschädigt.
Sehr nett wäre, wenn der Hersteller zu dem wohl lange bekannten Problem eine nachträgliche Lösung für die älöteren Maste ohne Schaumkern anbieten würde.
Nach meiner Meinung kann das Problem - sofern sinnvoller weise der Mastteiler nicht ausgebaut werden soll - nur durch Teilausschämung (oder Vollausschäumung) des oberen Mastteiles mit eingepreßtem Zweikomponentenschaum befriedigend gelößt werden. Sehr gut läßt sich hierzu der Endtopfen (Gußenstück)des Mastteilers entfernen und mit einem mindestens 70 cm langen geeigneten Verlängerungsröhrchen dieser Zweikomponentenschaum einbringen. Danach Endstopfen wieder annieten und fertig. Sofern der Mast oben nicht zugeschweißt ist, läßt sich hier am Top zusätzlich leicht Zweikomponenentenhartschaum einbringen.
Grüße, Jockel
Harald Harald #3 | 23.07.2017 10:48:04 Hallo Martin,

1. lockere Nieten gehören nicht an ein Boot, immer ersetzen. Was mit dem Rest der Mastteilung ist, kann man ohne Bilder oder Besichtigung nicht bewerten.
2. das obere Maststück gehört mit den Sagexschaumteilen aufgefüllt, sonst ist das nicht seetauglich.

Grüße, Harald
Aquatom Aquatom #2 | 23.07.2017 10:46:54 Hallo Martin,
bei häufigem auf und abbau kann sich da schon mal die ganze Führung ab arbeiten, gabs bei den FII früher öfter.
Wenn der Mast steht drückt er mit seinem Gewicht das ganze wieder zusammen. Die Schaumkerne sollten im oberen Mastteil drin sein, diese geben den Auftrieb wenn du gekenntert beist. Durch die Mastrennung läuft schneller Wasser in dne Mast als bei einem einteiligen Mast.
Grüße aus Konstanz
Tom
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