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Forum: Technik und Vermessung

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Thema: Antirutschstreifen K3
Aquatom Aquatom #17 | 21.05.2017 12:46:28 Moinsen,
muss mich Micha leider anschließen :cry:
Klassenübergreifend muss man aber auch sagen, dass diese Regelwerke in der heutigen Zeit überholt sind und allenfalls zum sterben der Klassen führen als zum Klassen erhalt. Eine Novelle ist sicherlich längst überfällig.
Man darf dabei aber auch nicht vergessen das es sich um eine reine Freizeitaktivität handelt und warum soll ich mir als Freizeitkapitän hierbe vorschreiben lassen ob ich jetzt zwei cm mehr Rutschstreifen auf den Rumpf klebe oder nicht.

Tom

Reinhard Reinhard #16 | 21.05.2017 08:41:44 Es wäre sinnvoll, wie auch in anderen Klassen auch, nur solche Veränderungen an Booten einzuschränken, die eine Auswirkung auf die Performance des Bootes sowie die Verletzungsgefahr der Segler Auswirkung haben. Die Anbringung von Antirutschstreifen - sei es in Form von Klebebändern oder Antirutschfarbe - hat keine Auswirkung auf die Bootsgeschwindigkeit und ist auch nicht gefährlich. Die vernünftigste Vorgangsweise wäre, Ausmass und Anbringsstelle einfach freizugeben / dem Segler zu überlassen.
Reinhard
Inika Inika #15 | 20.05.2017 11:24:59 Moin Moin,

der Unterschied zu unser Klasse ist nur, dass diese Klassen nicht ohne gültiges Regelwerk an den Start gehen.

Und natürlich muss die Worldsailing das Regelwerk absegnen. In der Zeit als ich ITCA Präsident war, haben Lorenz, einige andere und ich, ca drei Monate gebraucht, um das damals neue Regelwerk absegnen zu lassen.

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso es jetzt drei Jahre dauert !
Robert #14 | 19.05.2017 00:54:31 ONE-DESIGN bedeutet nicht das die Schiffe absolut identisch sein müssen.
Selbst bei olympischen Bootklassen welche ebenfalls One-Design sind gibt es teils massive Unterschiede.
-> Unterschiedliche Rümpfe sowohl vom Hersteller übers Material bis zur Basiskonstruktion zb. beim 470er und 49er.
-> Unterschiedliche Segelschnitte gibt es zu hauf auch mit teils riesigen Unterschieden inkl. unterschiedlichen Masten siehe 49er und Laser
Von freigegeben Modifikation ganz zu schweigen.

Die WORLDSAILING (ehemals ISAF) untersagt im übrigen die Veröffentlichung von Regeltexten ohne deren Zustimmung, die ITCA würde das lieben gerne tun.
Inika Inika #13 | 18.05.2017 21:13:27 Moin Moin,

es ist wirklich ein "huch" von Lukas wert, mit welchem Eifer hier über Antirutschstreifen beim K3 diskutiert wird :lol:

Und dann immer wieder der Hinweis auf den ONE-DESIGN Gedanken, ist es ONE-DESIGN, wenn beim ISAF Boot K1 mit:

- zwei verschiedenen Rumpfformen;

- zwei unterschiedlichen Segelschnitten;

- zwei unterschiedlichen Trampolinen;

gesegelt wird? Die Antwort kann sich jeder selber geben!

Mir persönlich ist das zwischenzeitlich egal, ich segele mit meinem Boot , so wie ich es möchte. Sollte jedoch jemand meinen, er muss mir die Klassenregeln, die zwischenzeitlich 4 Jahren "under construction" sind, erklären, dann wird es lustig :mrgreen:

Bis dann bei vielllllll Wind

Michael
SUI 46 36
Lukas95 Lukas95 #12 | 18.05.2017 17:24:22 *huch* ich hätte nicht gedacht, dass man mit einer Frage zu so einem Thema gleich eine Diskussion entfacht :grin: ! Das zeigt wenigstens, dass hier nett und sachlich diskutiert wird :wink:
Ich glaube das Thema OneDesign sehen wir alle gleich, sonst wären wir nicht bei Topcat. Mir ging es eher darum, dass man es vielleicht im Rahmen der Klassenregeln schafft alle zufrieden zu stellen (z.b. freistellen wo der Streifen hinkommt).
Klar die Gegenargumente (Standfestigkeit für Anfäger, Bootsstabilität etc.) sind auch nachvollziehbar, aber auch da findet wohl jeder für sich eine Lösung.
Ich persöhnlich habe den Klebestreifen (noch) unterhalb des werksseitigen und war damit super zufrieden. Wenn die Regel jetzt aber so ist und bleibt, kommt der da weg .. fertig !
Viele Grüße,
Lukas
wolfgang #11 | 18.05.2017 16:26:13 Hallo Eike und Lukas,

zur Unterscheidung, ich bin nicht der "Chefvermesser"-Wolfgang, sondern der "andere" Wolfgang.
Lasst mich da trotzdem mal ein bisschen für oder gegen die Regel "laut" mitdenken als Einer, der seit rund 16 Jahren praktisch ausschließlich K3-Werftauslieferungsstandard fährt:
- Ein Grip-Streifen ist eine Veränderung, mit deren Genehmigung die Klasse durchaus eine gewisse Verantwortung übernimmt, dass das funktioniert und gefahrlos benutzt werden kann.
- Wenn ein Grip-Streifen so tief klebt, dann will man ja darauf auch den Fuss stellen. Und dann steht man dort ausschließlich auf der Rumpfseite.
- Unabhängig vom Grip der Schuhsohle ist ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Standfestigkeit im Trapez auch der Anteil, der durch die Biegung der Zehen über die Bordkante erreicht wird.
Rein auf der Seitenwand in der Welle sehe ich schon ein erhöhtes Risiko, dass die Füße da mal weggewaschen werden. Das finde ich in Folge nicht so lustig.
- Die flache Rumpfseite ist im Vergleich zum oberen Teil mit Borkante bei weitem nicht so stabil, dass je nach Crewgewicht dort nicht bei Stoßdruck (z.B. Welle) eine Delle und Haarrisse entstehen könnten.
- Zu guter letzt: Ich möchte mit meinem Rumpf nicht zu irgendeinem Zeitpunkt mit einer anderen Bordwand mit einem so tiefem Grip-Streifen in Kontakt kommen. Das Polieren meiner Rümpfe stelle ich mir anders vor.

"Nix für ungut" - ich verstehe euch einerseits und hinstellen dürft ihr euch ja generell wo ihr wollt, aber eine Verbesserung des Standardbootes sehe ich mit dem tiefen Gripstreifen wenig, außer dass weniger Geübte meinen, dass diese was falsch machen, wenn sie nicht so tief, aber dafür sicher stehen.

Grüße
Wolfgang
Eike Eike #10 | 18.05.2017 16:22:11 Hallo Gregor,

ich finde den One-Design Gedanken gut! Aber bei Rutschstreifen die zur eigenen Sicherheit dienen??
Also auf meinem Gelcoat habe ich keinen halt!
gregorL gregorL #9 | 18.05.2017 15:59:52 Lieber Lukas, lieber Eike,

wir sind nun mal eine One-Design-Klasse und da gelten nun mal andere Grundsätze und das ist gut so!

Eike Eike #8 | 18.05.2017 13:19:08 Ich verstehe es auch nicht warum die zu tiefen Streifen nicht erlaubt sind. Ist ja eher ein Sicherheitsfaktor und nichts anderes.
Aber ich bin froh das ich es nicht alleine so sehe.
Lukas95 Lukas95 #7 | 18.05.2017 08:04:19 Alles klar danke für die Info's Robert, damit kann man ja mal arbeiten :!:
Robert #6 | 17.05.2017 22:32:39 Wolfgang ist der aktuelle Chefvermesser.

20mm beziehen sich auf die Breite des Griptapestreifens, was sich aus dem Abstand zwischen dem im Gelcoat befindlichen Streifen und dem Deck ergibt. 25mm wären allerdings sinnvoller als Maß gewesen da es diese Breite direkt zu kaufen gibt, ist aber nun jetzt erstmal so.
Übrigens nur weil man nichts hört ist die Regel nicht ausser Kraft und bei der IDB wird definitv kontrolliert.
Lukas95 Lukas95 #5 | 17.05.2017 22:23:56 Ja ich denke da wird sich bestimmt nochmal darüber reden lassen. Ist ja nicht so als würde durch ''zu tiefe'' Antirutschstreifen irgendjemand gefährdet werden, noch sind die Dinger so teuer, dass man sie nicht nachrüsten könnte und man deshalb immer letzter wird :grin:
Eike Eike #4 | 17.05.2017 21:14:36 Soweit ich weiß ist Wolfgang der Chefvermesser.
Aber jedes mal zu einer Meisterschaft (WM) einen Vermessungsantrag stellen, damit es erlaubt wird, ist auch nicht so toll.
Tom Tom #3 | 17.05.2017 21:00:11 Schreib doch mal dem Uli Sanberger. Seines Zeichens Chefvermesser. Der Woife is nur noch Aushilfe. Wennst dann immer noch nix hörst isses vollkommen egal. Kümmert sich doch eh keiner drum. Wo kein Kläger da auch kein Richter :lol:
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