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Forum: Stammtisch

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Thema: Spitfire @ Regatta
hegi hegi #4 | 10.10.2017 14:41:45 Hallo Michael,

der Mast muss auch ohne die Verspannung gerade sein. Die Diamondspannung sollte wirklich nur die Vorbiegung des Mastes beeinflussen. Beide Diamonddrähte müssen gleiche Spannung haben, um den Mast nicht zu einer Seite zu biegen.
Die Grösse der Mastvorbiegung kann angepasst werden abhängig von Windstärke, Crew-Gewicht und ggf. abhängig ob Flachwasser oder stärke Wellen. 20 cm wären zuviel (wahrscheinlich falsche Masseinheit). Durch die Mastteilung wird sich Dein Mast anders und weniger biegen als ein einteiliger Mast, deshalb ist es mit Vergleichswerten wirklich schwer. Von einteiligen Masten sind so 30mm als Einstiegswert bekannt. Ich selbst verändere die Einstellung nur sehr selten. Wenn Du anfängst mit der Mastbiegung zu experimentieren, solltest Du Dir angewöhnen immer an der gleichen Stelle zu messen, damit die Werte reproduzierbar bleiben.
Vorstagspannung messen die wenigsten als Kraft. Als Einstellwert hat sich bewährt das Mass zwischen Beschlag an der Fockrolle und der Kausch des Vorstagdrahtes zu nehmen. Das erspart aufwendiges Messen und ein spezielles Messgerät. Viele haben sich auf dieser Basis eine Trimmtabelle erarbeitet. Die Werte sind wie bei der Mastbiegung auch von Crew und Segelbedingungen abhängig. Hinzukommen die individuellen Abmessungen (Fertigungstoleranzen) von Wanten, Mast, Vorstag etc. und der eigene Segelstil. Die Obergrenze ist erreicht, wenn der Mast gerade noch so eben sauber rotiert. Ich kann Dir also keine Zahl nennen, sondern Dich nur ermuntern an einem Tag mit konstanten mittleren Bedingungen ein Voreinstellungsmass zu suchen, mit dem sich Dein Schiff gut anfühlt und vielleicht im Vergleich mit anderen oder nach GPS gut läuft.

Was bringt Dich eigentlich zu der Annahme, dass Du beim Riggtrimm Potential verschenkst ?

LG
Hegi
Lord-Sinclair #3 | 09.10.2017 20:22:28 Hallo Hegi,

Danke für die schnelle Antwort.

Bzgl. der Literatur, Deine Empfehlung
Katamarane - Das neue Buch
ist dies bereits bestellt und kommt hoffentlich in den nächsten Tagen. Desweitern habe ich hier im Forum viel Wissenswertes gelesen und auch den Yearbooks das ein oder andere entnehmen können. :smile:
An dieser Stelle mal die Bitte, einen weiteren Punkt im Forum einzurichten "Tipps und Tricks" Hier könnten die Profis den Neulingen gebündelt ihr Wissen zur Verfügung stellen. In den Jahrbüchern sind ja schon einige Ansätze vorhanden.

Da wir auch Samstags beruflich eingebunden sind, sind Teilnahmen an Regatten eher die Ausnahme... Was die Gezeitengewässer betrifft sind Ausflüge an die holländische Nordsee und ins Gebiet Zeeland geplant. das sind von uns aus nur 250km... :cool:

Da wir in unserer erreichbaren Nähe keinen größeren See haben der sich für's Kat-Fahren lohnt, liegt unser Spitfire nun an einem Baggerloch, wo wenigstens noch ein paar andere Topcat und Nacra liegen. Aufgrund der fehlenden Größe übt sich's hier aber gut an Manövern :lol: Leider ist dort aber kein Segelclub ansässig... Wir wären liebend gern in einem Verein engagiert. Würde den Erfahrungsaustausch stark vereinfachen :wink:

So, dann schon mal eine Frage zum Mast trimmen:
Mit der Saling richte ich den Mast gerade aus (Flucht Mastnut) darüberhinaus kann ich doch eine Mastkrümmung spannen...
Heißt der Mast bekommt eine Vorbiegung Richtung Bug.
Wie groß soll diese sein? Ich habe irgendwo gelesen, wenn man das Großfall zum Mastfuß spannt sollen 20cm max. Abstand entstehen. Ist die Mastbiegung abhängig vom Crewgewicht (ca160kg)? Mit welcher Kraft sollte das Vorstak gespannt sein?

LG Michael
hegi hegi #2 | 09.10.2017 19:00:43 Hallo Michael,

Der Aufschrei unserer NRW-Segler wird bestimmt gleich folgen. :smile:
Keine Scheu, stellt Eure Fragen ruhig hier.

Als Literatur wurde ich folgendes empfehlen
Gebundene Ausgabe: 276 Seiten
Katamarane - Das neue Buch Auflage: 1. (17. Januar 2013)
ISBN-10: 300040757X
ISBN-13: 978-3000407574

Es gibt viele Regatten, die eine offene Klasse ausschreiben oder eine Yardstick-Wertung haben, d.h. es dürfen unterschiedliche Boote nach einem Handicap-System miteinander. In diesem Jahr, genauer nächstes Wochenende wäre noch eine Gelegenheit am Brombachsee in Franken.
Texel ist eine echt grosse Regatta - sollte man mal gemacht haben. Allerdings empfehle ich vorher ein paar kleinere zum Eingewöhnen. Auch an das Segeln auf auf grösseren und Gezeitengewässern solltet Ihr Euch langsam herantasten. Sylt klingt nach einem guten Plan. Auch die Cat-Touren in Kroatien oder Rund Rügen bzw. im Achterwasser solltet Ihr Euch näher anschauen.
Was Deine Fragen zu Schaum etc. aus Deinem Link betrifft. Nimm bitte mit der Werft Kontakt auf. Die alten Zeichnungen sind dort vorhanden und da wird dir am zielführendsten geholfen.
Thema Vereinszugehörigkeit : Da Ihr Interesse an Regatten habt, fragt Euch bitte was zum gelingen einer Regatta erforderlich ist.
1. Ein Veranstalter, in den meisten Fällen ein Segelverein
2. Ehrenamtliche Helfer, in den meisten Fällen Vereinsmitglieder, die es aus Spass am Sport machen
3. Mitsegler, Wettbewerber , kommen aus dem Segelnachwuchs der Vereine, Mitglieder aus anderen Vereinen etc.
... usw.
Ohne Mitglieder sterben die Vereine -> die Regatten -> der Sport
Viele Veranstalter machen eine Vereinsmitgliedschaft zur Teilnahmebedingung, bitte die Ausschreibungen genau lesen und ggf. vorher nachfragen.. Segeleinsteiger haben oft einen Einstiegsbonus. Bei regelmässiger Teilnahme wir schon nachgefragt. Übermässige Vereinsmeierei will keiner, daher gilt es sich seinen Verein sorgfältig zu wählen.

LG

Hegi
Lord-Sinclair #1 | 09.10.2017 17:20:27 Liebe Topcat-Gemeinde,

wie an anderer Stelle Link bereits geschrieben, segele ich seit einigen Wochen auf einem Spitfire mit Streamcut und 5,4er Fock. Da meine Frau (Fockschotterin) und mich das Topcat-Fieber gepackt hat, üben wir jede freie Minute, egal bei welchem Wind und Wetter. Hier in NRW gibt es leider kaum/keine Topcatat-Segler die wir um Rat fragen können. Neben der Frage im Link, interessiert vor allem Segel- und Masttrimm... Saling-Spannung etc. Gibt es gute Literatur, für Laien, dazu?

Dann noch die Frage ob man mit einem sehr gut erhaltenem Spitfire mit Standard-Segeln überhaupt noch an Regatten teilnehmen darf/kann (Messbrief fehlt & keine Vereinszugehörigkeit)?
Wir haben keine meisterschaftlichen Ambitionen, uns geht es mehr um's dabeisein (aber Letzter werden, möchte man ja auch nicht). Da wir dies mit einem Kurzurlaub verbinden möchten, haben wir Sylt bzw. Texel mal ins Auge gefasst...

So, nun bin ich mal gespannt was Ihr dazu meint...

LG Michael
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