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Über die Rangliste

von Normann Strack (aus dem TOPCAT Yearbook 1998/99)

Jemand rechnet eine Rangliste.
Schön und gut, die meisten sind damit zufrieden.
Andere rechnen nach - und manche von ihnen kommen auf andere Ergebnisse, sind fortan unzufrieden.

Damit das möglichst nicht wieder vorkommt, möchte ich hier kurz darlegen, wie eine offizielle DSV-Rangliste errechnet wird.

Es gibt zuerst einmal für jede Ranglistenregatta eine einzelne Punktzahl als Einzelwertung. Diese Punktzahl P wird aus dme entsprechenden Regattaergebnis mit einer recht einfachen Formel ermittelt:

Formel für die Ranglistenberechnung

mit

f = Ranglistenfaktor der Regatta,
pn = letzter Platz der mindestens einmal gezeiteten Boote,
pi = Platz des zu Berechnenden.

Diese Einzelwertung kann vom Steuermann (explizit nur von diesem!) ein- oder mehrmals in die Rangliste eingebracht werden. Als Obergrenze gilt dafür die Anzahl der gewerteten Wettfahrten.

Zusätzlich gilt: auch falls mehr als drei (bei Regatten über drei oder mehr Tage: vier) Wettfahrten gewertet wurden, kann die Wertung trotzdem höchstens dreimal (bzw. viermal) in die Rangliste eingebracht werden.

Von den besten neun Wertungen (fehlende werden mit Nullen aufgefüllt) wird nun noch das arithmetische Mittel genommen, das ist dann die Gesamtpunktzahl.

Mit der Obergrenze von 4 Wertungen pro Regatta wird erreicht, dass man mindestens drei Regatten segeln muss, um seine neun Wertungen voll zu bekommen.

Update Mai 2007:
Ein besonderer Service in unserem System:
Die Zahlen hinter den Segelnummern in der Rangliste geben die Nummern der Regatten an, die in die Wertung eingehen. So etwas wie 4, 4, 6, 6, 6, 8, 8, 8, 12 heisst, daß die vierte Regatta aus der Liste der gewerteten Regatta zweimal eingeht, die sechste dreimal, die achte dreimal und die zwölfte einmal. Mehr als neun Zahlen werden dort nie stehen, da eben nur die besten neun eingehen.

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